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Rechentschenie

7 Mrz

in ermangelung eines sparbuchs, jedweder planung und interesse am thema finanz und krise, einfache überlegung: schau ma dasma ums gleiche geld mehr kriegen, das wäre dann umgerechnet auf kulturelle ereignisse wie folgt umzusetzen: 12 euro eintritt ins kunsthistorische museum gut weil 1200 gemälde, 8 euro eintritt ins mak bei darbringung von 3 riesenwachsgebilden schlechtes geschäft weil…ja genau das kann sogar ich rechnen..eigentlich wärens ja 4 kugaln gewesen aber eine wegen renovierung geschlossen, macht dann umgerechnet 2 euro pro kunstwerk anschaun…in alte währung will man ja gar nicht umrechnen….obwohl schaun ob die aufsicht aufpasst und den finger ins rote wachs bohrln is ja eigentlich fast unbezahlbar..(warum die 4te kugel wohl in renovierung war…??)

da mussma dann auch gleich noch ein foto machen obwohl nicht erlaubt … he um 8 euro will ich ja auch was haben davon…
falls irgendwann in wien des kaisers 7000 hosenknöpfe um 3 euro zu sehen sind will ich bitte einen newsletter danke.

Airbertina.

2 Mrz

Albertina. Max Ernst.

Kann nix dazu sagen.

Fürs nächste Mal folgenden Plan gefasst:
Vor dem Eingang tiiiiiieeef Luft holen. Tür auf. Im Laufschritt an der Kassa vorbei. Geld hinwerfen.
Uijegale Geld nicht genau abgezählt wieder zurück zum Ausgang. Nochmal von vorne.

Vor dem Eingang Geld genau abgezählt bereithalten. Jetzt tieeeeeeffff Luftholen. Im Laufschritt an der Kassa vorbei Geld hinwerfen. Nicht zu schwungvoll der Euro kein ungefährliches Flugobjekt. (Nicht zu verwechseln mit dem Eurofighter). Geübte Albertinabesucher wissen auch das sie jetzt laut die Postleitzahl ihrer Heimatgemeinde rufen müssen. Falls nicht bekann irgendeine 4er Kombination rufen, die Zeit drängt.
Mit der Karte vorgestreckt in der Hand zur Kartenabreissdame laufen (Je nach Uhrzeit der Ankunft ist die Dame zwischn 2m47cm und 1m22cm gross, ich hab das mal ausgerechnet bei einer Arbeitszeit von 5 Stunden (sind ja Studenten da geht ja nicht so viel) und einer Umweltbedingten Schrumpfung von 23cm in 10 minuten müsste das so hinkommen), und ab hier schaun wie weit man noch mit der Atemluft kommt, die man gespeichert hat, nach meiner Schätzung würde das pro Besuch 1 bis 2 Bilder im Mittelstock bedeuten.

Ist die bevorzugte Ausstellung im Keller oder ersten Stock empfehle ich vorher ein Jahr Atemschule im buddhistischen Meditationszentrum im 7ten oder doch der alten Tante Helga das Sauerstoffgerät klaun.

Worauf ich hinaus will? Die Ausstellung war sicher nicht schlecht, nur kann das niemand so richtig beurteilen wenn einem die Zunge am Gaumen klebt, die Kontaktlinsen am Jackenärmel und man überall einen Getränkeautomaten hinhalluziniert. Bitte ich weiss ohne Fenster schwer aber einfach mal mit Lüften probieren.

Versöhnung mit der FliesenCity.

2 Mrz

Nach dem Sante D’Orazio Reinfall, 2 wunderbare Folgefotoausstellungen im 3ten im Hunderwasserkünstlerkunsthaus.

Lucien Clerque.
Guy Bourdin. A Message for You.

Beides wirklich schöne Ausstellungen. Dankesehr so immer wieder gerne.

Maul auf. Dr. Pupsie.

28 Sep

Ui Ui Ui.
Mein Schlüpfer juckt. (lebt).

Das ist also der böse Bub. Der ganz Arge. Naja.

Mehr wirds nicht als ein: Naja.

Albertina Zicke Zacke

13 Sep

Vorab die Fotos gaaanz wunderbar. Ehrlich. Aber wenn ich was ned leiden kann dann sind das Austellungsobjektbegleittexte die für jemanden geschrieben wurden der nunmal kein Kunsttourist is wie ich. Kapier ich nicht. Keinen einzigen davon. Subversiv kackzapack steht in Relation zu der sonstigen Facknmickedicke watauchimmer…KANNDATNICHMA wer so sagen dat ichs auch kapier?? HA?

Schöne Fotos, aber wenn die Begleittexte zu lesen eine ähnliche Erfahrung abgibt, wie wenn ich versuchen würde Handke (..insert anstrengendenautor here …) auf 5 doppelte Vodka zu lesen UND zu verstehen..tssss..(nicht das ich des ohne Vodka kapieren datat..aber man versteht hoffentlichst worauf ich hinaus will)…

Ned das ich nicht öfter an meine Grenzen komm aber da marschier ich nun mal gerne selber hin und lass mir damit ned so vor den Kopf stossen. Schliesslich hab ich Stavaric auch selber bestellt, um dann beim Lesen draufzukommen…tja…KAPIERICHNICH.

„Schlägt der rote Faden unversehens um in Nasenblut, ist das kein Wunder, sondern Inbild der Idiosynkrasien eines verletzten Ich.“ Genau vor solchen Problemen steh ich. Aber dafür hab ich sonst wenigstens Spass. The advantages of being a Prolo. ätsch.

Landpartie

29 Mai

Dinge die man einfach nicht tut…

– noch mal zur Erinnerung: Rot und Blau kombinieren, never ever, nein nicht mal als PyjamaMuster
– chinesische Plastikballerinas im Shop der Tibet-Ausstellung verscherbeln …

kommt blöd, tut man einfach nicht…könnte man sagen, klar, die Ausstellung ist im Burgenland, aber so einfach mag man sichs mit den Witzen auch nicht machen

Süss Sauer 2

29 Mai

Vorab muss ich wohlgeschätzten Tony Soprano zitieren, der auf die Frage seines Sohnes Anthony Junior (war klar oder 🙂 ob den nicht die Chinesen die Erfinder der Nudeln gewesen seien, antwortete, wie er auf die Idee kommen könnte, daß ein stäbchenbenutzendes Volk eine Speise erfinden würde, für die es eine Gabel benötigt.

Beim Bellaflora gibt es jene welche schon seit Jahren in der Deko-Abteilung, nur leider wars bis jetz nur schicklich sich eine Steinbuddhafigur in den Garten zu stellen. Achja der Buddha der Gartenzwerg der Nullerjahre.

Ich hab auch einen auf der Terrasse, gehört im siebenten Wiener Gemeindebezirk zum guten Ton. Vorallem wenn man eine Mehr-Auto-Wohngemeinschaft ist, das wäscht hier quasi die erste Schicht Feinstaub vom Karma.

Die ursprüngliche Rede war aber von den Terrakotta(wie schreibt man das?) Steinkriegern. Im Zuge der Kampagne „Wir Chinesen haben Kultur, das 1tens schon gaaanz lange, 2tens haben wir einiges aufzuarbeiten (siehe Stinkefinger Süss Sauer) und 3tens dürfen wir eh nur ein Kind und einen Hund haben, was sollen wir sonst tun“, haben auch die Armeen der ersten Kaisers von China Wien erreicht. Gottseidank in einer Kiste und nicht sehr redselig.

Irgendwie komisch oder, das 8te Weltwunder, nicht gerade unter löblichen Bedingungen erstanden. (Nein es gab keine tibetischen Gebetsfahnen im Shop 🙂
Und dieses Ganze, los baut mir meine Armee damit ich nach meinem Tode mein Reich (welches auch immer) noch verteidigen kann…obwohl die Überlegung sich aus Ton Dinge zu bauen die man mit ins Grab bekommt und die einem nach dem Tod nützlich sein könnten wirft ein ganz neues Bild auf die Töpferkurse hier in der Umgebung…Das wäre eine unglaubliche Erweiterung zum Freitrommeln und Tofuessen. Weil ganz ehrlich was soll man nach der tausendsten Müslischüssel im Töpferkurs noch formen? Und genau da sollte man ansetzen, tönerne Grabbeigaben…z.b. ein Fahrrad, ein Müsliriegel (schmecken wird er gleich…), die tönerne Yogamatte…..und alles mit einem Zetterl versehen..“Im Falle des Todes bitte mit einpacken“…

Jetzt müsste man nur noch einen Kursraum finden.