Archiv | März, 2008

zu doof für intellektuell

2 Mrz

wenn ich jetzt mal so ganz genau darüber nachdenk wann ich das letzte mal aus einem kino vor filmende gegangen bin…fällt mir dazu nur cronenberg mit crash ein und das war noch in den 90ern … also worauf ich hinaus will ist, ich hab schon einigermassen sitzfleisch (ja genug davon sehr witzig, das ist permanently under construction 🙂 …aaaaaaber diesmal nicht…schande über mich…aber nach 2h und 15 minuten (ich glaub er dauert 2h und 20 minuten was meine verzweiflung recht schön beschreibt…) war ich nicht mehr there.
der blöde wortwitz musste jetzt sein.

als allererstes ein dreifaches trara auf cate the great.

tja und als allerzweitestes siehe subject. ich bin einfach zu doof für einen „film der nicht über bob dylan sondern mit bob dylan spielt“, sein leben in zeitllichem durcheinander nicht, wie sagt man so schön, realitätsgetreu und verschnitten mit einigen seiner visionen von seinem leben als billy the kid…ahg ahg…..aaach was solls …wann in seinem leben war bob dylan ein kleiner schwarzer junge mit gitarre???

offiziell wirds zwei varianten der geschichte geben, die eine wo ich einfach aufgrund von überwältigung das handtuch warf und die zweite wo mich 1 liter mineralwasser nach 2h15 aus dem saal trieb, weil wenn etwas vom film hängen blieb dann regel nr. 3 (oder 4 oder 7..was weiss ich und das ist gut so) für ein leben in abgeschiedenheit: tu oder sage nie etwas das dein gegenüber nicht versteht.

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zu glücklich für intellektuell

2 Mrz

mit rausgestreckter zunge is schwer rülpsen

Airbertina.

2 Mrz

Albertina. Max Ernst.

Kann nix dazu sagen.

Fürs nächste Mal folgenden Plan gefasst:
Vor dem Eingang tiiiiiieeef Luft holen. Tür auf. Im Laufschritt an der Kassa vorbei. Geld hinwerfen.
Uijegale Geld nicht genau abgezählt wieder zurück zum Ausgang. Nochmal von vorne.

Vor dem Eingang Geld genau abgezählt bereithalten. Jetzt tieeeeeeffff Luftholen. Im Laufschritt an der Kassa vorbei Geld hinwerfen. Nicht zu schwungvoll der Euro kein ungefährliches Flugobjekt. (Nicht zu verwechseln mit dem Eurofighter). Geübte Albertinabesucher wissen auch das sie jetzt laut die Postleitzahl ihrer Heimatgemeinde rufen müssen. Falls nicht bekann irgendeine 4er Kombination rufen, die Zeit drängt.
Mit der Karte vorgestreckt in der Hand zur Kartenabreissdame laufen (Je nach Uhrzeit der Ankunft ist die Dame zwischn 2m47cm und 1m22cm gross, ich hab das mal ausgerechnet bei einer Arbeitszeit von 5 Stunden (sind ja Studenten da geht ja nicht so viel) und einer Umweltbedingten Schrumpfung von 23cm in 10 minuten müsste das so hinkommen), und ab hier schaun wie weit man noch mit der Atemluft kommt, die man gespeichert hat, nach meiner Schätzung würde das pro Besuch 1 bis 2 Bilder im Mittelstock bedeuten.

Ist die bevorzugte Ausstellung im Keller oder ersten Stock empfehle ich vorher ein Jahr Atemschule im buddhistischen Meditationszentrum im 7ten oder doch der alten Tante Helga das Sauerstoffgerät klaun.

Worauf ich hinaus will? Die Ausstellung war sicher nicht schlecht, nur kann das niemand so richtig beurteilen wenn einem die Zunge am Gaumen klebt, die Kontaktlinsen am Jackenärmel und man überall einen Getränkeautomaten hinhalluziniert. Bitte ich weiss ohne Fenster schwer aber einfach mal mit Lüften probieren.

Versöhnung mit der FliesenCity.

2 Mrz

Nach dem Sante D’Orazio Reinfall, 2 wunderbare Folgefotoausstellungen im 3ten im Hunderwasserkünstlerkunsthaus.

Lucien Clerque.
Guy Bourdin. A Message for You.

Beides wirklich schöne Ausstellungen. Dankesehr so immer wieder gerne.